Martin Habersaat
Vielen Dank, Frau Präsidentin! – Meine Damen und Herren! Der Anteil nicht planmäßig gegebener Stunden an den allgemeinbildenden Schulen in Schleswig-Holstein lag im vergangenen Jahr bei nahezu 12 Prozent. Zum Vergleich: Im Schuljahr 2016/17 waren es 9,5 Prozent. Anders formuliert: Das ist eine Steigerung von 26 Prozent, seit die CDU das Bildungsministerium übernommen hat. An den berufsbildenden Schulen kommen wir von 7,2 Prozent Unterrichtsausfall im Schuljahr 2016/17 und sind im letzten Schuljahr bei 13,6 Prozent gewesen. Das ist nicht weniger als eine Erhöhung um 88 Prozent. Vor dem Hintergrund der Zahlen aus dem Jahr 2016/17, über die wir uns heute freuen würden, forderte der damalige Oppositionsführer Daniel Günther übrigens nicht weniger als eine Unterrichtsgarantie von der damaligen Bildungsministerin. Karin Prien, frisch im Minister_innenamt, versprach vollmundig: Wir werden den Unterrichtsausfall bis 2022 beenden. (Beifall SPD, vereinzelt FDP und SSW –
