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Lasse Petersdotter

GRÜNE 29.01.2025 Sitzungen 20/78

Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrte Abgeordnete! Im Sinne des offen und ehrlich miteinander Redens möchte ich auf den Vorwurf eingehen, dass jemand aus meiner Fraktion hier die Unwahrheit gesagt habe. Das ist eine weitreichende Unterstellung. Die Debatte, wie parlamentarisch das ist, kann man lange führen. Der Unterschied zum Vorwurf der Lüge ist, dass die Lüge mit Vorsatz verbunden ist, bei Unwahrheit kann man offenhalten, ob die Person das aus Versehen gesagt hat. Ich konnte Ihnen ehrlicherweise kaum folgen, worum es eigentlich geht, ich habe aber eine Vermutung. Ich vermute, dass Sie Einzelplan 13 meinen, zu dem der Kollege Brandt gesagt hat, die FDP nehme weitreichende Kürzungen im Naturschutz vor, was Ihrer Auffassung nach nicht stimmt. Ich habe Ihre Anträge gestern Nacht ausführlich gelesen, das habe ich heute Morgen schon dargestellt. Ich finde da eine Menge Titel und in der Summe ein Minus von 8,25 Millionen Euro, und ich finde weitere Titel, bei denen Sie kürzen: Sie kürzen bei Konzepten zum Ostseeschutz, Sie kürzen beim Wolfsmanagement, Sie kürzen bei den Weißwangengänsen und landwirtschaftlichen Schäden, Sie kürzen weiter beim Wolfsmanagement, Sie kürzen beim Wiesenvogelschutz, Sie kürzen bei der Biodiversitätsstrategie, Sie kürzen weiter bei der Biodiversitätsstrategie, Sie kürzen bei den Gemeinwohlleistungen bei den Landesforsten, Sie kürzen bei Grundstückskäufen bei Natura-2000-Gebieten, Sie kürzen weiter bei der Biodiversitätsstrategie, Sie kürzen beim Waldvertragsnaturschutz, Sie kürzen bei Maßnahmen in den Niederungen. (Beifall BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Es geht nicht nur um irgendwelche grünen Gesprächskreise oder sechs Ranger, sondern Sie gehen weiter. Dann jemandem zu unterstellen, die Unwahrheit zu sagen, ist ein zu großes Wort für zu wenig Argumente. (Beifall BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und CDU – Wortmeldung Annabell Krämer [FDP])

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