Lasse Petersdotter
Ja!) – Glückwunsch. Ja, gut, jetzt muss ich mal gucken: was noch? – Wir brauchen übrigens echte Investitionen und nicht Ihre Nullnummern. Da kommt bei mir jetzt einmal die IB.SH ins Spiel. Die IB.SH ist wirklich ein wertvoller Partner für das Land. Eine auskömmliche Eigenkapitalausstattung ist für die Refinanzierung am Kapitalmarkt wichtig und unerlässlich. (Beifall FDP) Ich habe über Jahre Bankbilanzierung gemacht. Ich habe auch die Meldung an die Bankenaufsicht gemacht. Ich bin die Letzte, die keine auskömmlich finanzierte Bank möchte, aber, meine Damen und Herren, selbigen Zweck einer harten Kernkapitalquote zur Förderung erfüllen auch die Gewinnrücklagen. Wo liegt nun der Unterschied? Die Verwendung des Fonds für allgemeine Bankrücklagen obliegt ausschließlich dem Bankenvorstand. Das macht diese Form von Kernkapital, müssen wir ehrlich sagen, für den Vorstand sehr interessant, wenn wir dann noch berücksichtigen, dass dann natürlich der Zugriff des Eigentümers auf Dauer verhindert wird. Ich habe mich einmal schlau gemacht. Die IB.SH hat gemessen am vorhandenen Eigenkapital den dritthöchsten prozentualen Fondsanlageanteil am Eigenkapital aller Förderbanken in der Bundesrepublik. Absolut betrachtet leistet sich Schleswig-Holstein mit 821 Millionen Euro den zweitgrößten Topf bundesweit. Hamburg stellt übrigens erhebliche Sondervermögen für Wohnungsbau und Innovationsförderung aus den Überschüssen ihrer Förderbank zur Verfügung. Das ist richtig so. (Annabell Krämer) Der Fonds für allgemeine Bankrisiken ist Anlagevermögen, das der IB.SH als Eigenkapital zum Nulltarif zur Verfügung steht.
