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Lasse Petersdotter

GRÜNE 21.11.2024 Sitzungen 20/73

Trotzdem gehe ich darauf ein. Ich interpretiere das, was Sie uns gerade vorgelesen haben, so: Wir haben eine Zementindustrie. Ich will ein Haus bauen und brauche dafür Zement. Das hat einen CO -Aus2 stoß. Und dann entnehme ich erst das CO , mache 2 dann Pflanzenkohle oder Ähnliches, mische es bei, und nach Hoffnung habe ich dann etwa das Gleichzu-gleich-Verhältnis. So würde ich es jetzt mal vermuten. (Dr. Kai Dolgner [SPD]: Das war falsch!) Ich will mich als Letztes mit Ihnen um diese Uhrzeit darum jetzt nicht im Detail kümmern. Aber so würde ich es jetzt mal interpretieren, wenn das so ist. Wir haben das Problem, und das ist immer wieder in der Umsetzung gerade so, dass diese Pflanzenkohleprojekte anfangen, aber nicht zu Ende kommen. Ich habe im Sommer zum Beispiel einen großen Werkstoffhof in Schleswig-Holstein besucht, der ein großes Pflanzenkohleprojekt hatte, mittlerweile leider nicht mehr hat. Ich glaube, dass beispielsweise Pflanzenkohle als Alternative zu CCS im Prinzip als natürliche Version dessen, wo man eben auch CO abspaltet und in der Erde speichert, 2 ganz viel Potenzial hat, so lange, wie die Dinge da bleiben, wo sie sind. Das ist ja immer das Problem, genauso bei Holzbau im Gebäudesegment und Ähnliches. Solange die Dinge so bleiben, wie sie sind, ist das CO gespei2 chert. Wenn sich mal etwas ändert, dann emittiert das CO . Das wird auch mit der Pflanzenkohle pas2 sieren, wenn sie beispielsweise im Zement beigemischt ist. So würde ich es jetzt mal interpretieren, um Ihnen eine Antwort zu geben. Ob Sie damit zufrieden sind, ist eine ganz andere Debatte.

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