Eka von Kalben
Einen Moment. Herr Kilian, sind Sie fertig mit Ihrer Frage? – Nein, bin ich nicht. Ich merke, dass die Aufregung auf allen Seiten zunimmt. Der HVV hat mehrere Möglichkeiten, sich fortzubewegen: S‑Bahnen, Busse, U‑Bahnen, Fähren. Wenn es alles so harmlos ist, wie Sie es gerade darstellen, dann frage ich mich: Warum ist es dort, wo man am wenigsten wegkommt, wenn es zu einem Brandgeschehen oder zu einer explosionsartigen Rauchgasentwicklung kommt wie in der U‑Bahn, dann auch verboten? – Kollege Kilian, dann müssen Sie sich die Frage stellen, warum Sie als Land als Gesellschafter der AKN bei der AKN jedenfalls die Mitnahme von E‑Scootern erlauben. Ist da die Situation anders als in der U‑Bahn? Ich verstehe es ehrlich gesagt nicht. Sie merken, dass Sie das Problem nicht so richtig verstehen. Das Problem besteht darin, dass der VDV eine Empfehlung herausgegeben hat, von denen die TÜV-Verbände überall sagen, dass das totaler Unsinn ist. Reden Sie doch einmal mit diesen (Vizepräsidentin Eka von Kalben) entsprechenden Busunternehmen darüber, dass die Sicherheit dieser Batterien durchaus gewährleistet ist. Bei Einführung dieser ElektrokleinstfahrzeugeVerordnung hat es haufenweise Menschen gegeben, die die Mitnahme E‑Scootern unbedingt verhindern wollten. Deshalb haben wir lange darum gerungen, was alles darinstehen muss. Die Prüfungsnotwendigkeit und die entsprechende DIN-Norm, nach der auch die Batterien geprüft werden, entsprechen exakt denen, die auch für Pedelecs gelten. Da gibt es gar keinen Unterschied.
