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Eka von Kalben

GRÜNE 16.10.2024 Sitzungen 20/69

Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Ich hatte mich noch mal gemeldet, weil es hier ganz am Anfang, als wir mit der Diskussion begonnen (Eka von Kalben) hatten, so ein bisschen raunte, jetzt würden die Frauen gezwungen werden, Carearbeit und Politik zu machen oder es sei frauenpolitisch – dann gehen wir schon wieder davon aus, dass Carearbeit und Kinderbetreuung Frauensache sind. Erstens ist Carearbeit leider immer noch sehr häufig allein Frauensache. Zweitens gilt alles, was wir an Vereinfachungen zur Vereinbarkeit von Politik und Familie oder von Beruf und Familie versuchen, zu machen, natürlich für beide Geschlechter und nicht nur für Frauen. (Beifall BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, CDU und FDP) Ich glaube, es macht eben sehr großen Sinn, genau das zu tun und in eine Gesellschaft zu kommen, wo das zu vereinbaren ist. Was mir aber noch wichtig ist, weil wir eben hauptsächlich über die Frage von Familie und Beruf oder Familie und Politik gesprochen haben: Es gibt auch noch den Aspekt der Menschen mit Behinderungen oder mit Beeinträchtigungen. Ihnen wird es eben – insbesondere, wenn sie mobilitätseingeschränkt sind – unter Umständen erleichtert, sich politisch einzubringen. Wir werden ja gleich noch die Debatte zum Thema Barrierefreiheit und mehr Teilhabe von Menschen mit Behinderungen haben. Ich glaube, dass diese Regelung auch für einen Teil von diesen Menschen ein großer Schritt sein kann. – Vielen Dank. (Beifall BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, CDU, SSW und Dr. Bernd Buchholz [FDP] – Vizepräsidentin Annabell Krämer betätigt verschiedene Schalter, um die Sichtblenden des Plenarsaales zu bewegen – Ein Surren ertönt)

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