Nelly Waldeck
Ich dachte zuerst, ich lasse das stehen, aber zwei Sachen möchte ich doch dazu sagen. Wir beide haben sehr deutlich gemacht, dass wir diese Probleme, die es in der Region gibt, anerkennen, (Zuruf Birte Pauls [SPD]) dass an jedem einzelnen Problem intensiv gearbeitet wird und es eine wahnsinnige Herausforderung für die Region ist. Dafür muss man nicht da wohnen, dafür muss man regelmäßig nach Flensburg fahren, und das tue ich mit der Bahn, um die Situation da zu kennen. Ich finde aber schwierig, dann auf der – –Deswegen lehne ich ab, dass hier gesagt wird, wir hätten irgendwie nicht ernsthaft debattiert oder Ähnliches. (Beifall von Eka von Kalben [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]) Wenn man Anträge stellt und über Kommunikation mit Menschen in der Region spricht, ist es auch wichtig, nicht vorzugaukeln, dass es Lösungen gibt, die es nicht gibt. Momentan gibt es keine Person, die einen Vorschlag gemacht hat, wie diese ganzen Verkehrssituationen sehr viel schneller gelöst werden können, außer: Macht doch noch mal ein bisschen mehr Druck, und macht noch ein bisschen mehr Kommunikation! – Dann hätte der Antrag heißen müssen: „Lasst uns bitte mehr und transparenter kommunizieren“ – das fände ich völlig in Ordnung –, aber nicht: „Integrierte Verkehrsentwicklungsplanung, so wird das Problem gelöst!“ – Denn das ist schlicht nicht die Situation. Dann gaukelt man Bürger_innen etwas vor, was nachher doch wieder nur zur Enttäuschung führt. Das hilft nicht. (Beifall BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Zuruf Birte Pauls [SPD])
