Beate Raudies
Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Liebe Frau Finanzministerin: Glückwunsch zu dieser klugen Rede und zu dem, was Sie da ausgeführt haben. Es hat vieles von dem relativiert, was insbesondere der Kollege Plambeck – Klammer auf: der es eigentlich besser wissen müsste, Klammer zu – hier erzählt hat. Ich will jetzt das Wort „Märchen“ nicht sagen, aber es war dicht dran. Auch die Darstellung der Kollegin Krämer hat sich zu Recht auf das Firmenvermögen fokussiert. Aber reden wir doch einmal über das Geldvermögen. Wer gestern Abend die Tagesthemen gesehen hat, hat gelesen, um welche Beträge das Geldvermögen in Deutschland in den letzten Jahren gestiegen ist. Also, Vorschlag zur Güte: Alle Punkte, was die Inhalte und die Details angeht, sind ja korrekt. Die Inwertsetzung des alten Vermögensteuergesetzes ist Quatsch. Da steht zum Beispiel noch drin: Die Deutsche Post AG ist steuerbefreit. – Es gibt die Deutsche Post AG nicht mehr – alle solche Sachen. Insofern passt das alles gar nicht. Vorschlag zur Güte: Wir überweisen den Antrag in den Finanzausschuss und machen uns da gemeinsam Gedanken darüber. Die Frau Finanzministerin hat viele schöne Punkte geliefert, über die wir diskutieren können. Vielleicht schaffen wir dann ja einen gemeinsamen Aufschlag.
