Beate Raudies
Vielen Dank, Herr Kollege Balasus. – Da muss ich jetzt aber mal einhaken; denn Sie sagen, die Menschen sind nicht qualifiziert, Sie haben keinen Hochschulabschluss. Der Kollege Habersaat hat doch gerade Berichte von Menschen hier vorgetragen, die als Vertretungskraft teilweise sogar als Klassenlehrkraft arbeiten und voll eingebunden sind. Wie passt das denn zusammen? Also klar, nicht alle über einen Kamm scheren. Aber dann doch bitte mal eine klare Ansage, wann man als Klassenlehrkraft arbeiten darf. – Das mit der Klassenlehrkraft ist die eine Sache. Ich stelle Ihnen – das ist die andere Sache – gerade dar, welche unterschiedlichen Professionen oder welche unterschiedlichen Personen in den Schulen wirken. Jetzt möchte ich Ihnen einmal erläutern, wer überhaupt weiterqualifiziert werden kann, wo man ansetzen muss und was wir bei denjenigen tun, die nur kurzfristig im System sind. (Dr. Kai Dolgner [SPD]: Fünf Jahre sind kurzfristig?) – Das ist erstens mal keine richtige Zwischenfrage. So. Manche haben möglicherweise die falschen Fächer studiert, müssen eine Nachqualifizierung in Kauf nehmen. Mancher möchte das, mancher aber auch nicht. Viele haben ihre Berufstätigkeit noch vor oder schon hinter sich. Als Beispiel nenne ich einmal Lehramtsstudenten oder Seniorlehrkräfte, alles Personen, die aus diesem Instrument, dem Vertretungsfonds, finanziert werden. (Wortmeldung Dr. Kai Dolgner [SPD]) 4890 Schleswig-Holsteinischer
