Sophia Schiebe
Haben Sie sich persönlich mit den Trägern dazu ausgetauscht? Es gibt anscheinend schon unterschiedliche Definitionen davon, inwieweit die Beratungen erfolgreich waren und wie die Zahlen zu werten sind. – Ja, und es ist ganz unterschiedlich, je nachdem, in welchen Regionen man sich im Land umhört. Es gibt einige Regionen, die ganz anders auf die Angelegenheit blicken als andere Regionen. Ich weiß, dass es gerade im Hamburger Umland sehr viel Unruhe gibt. Ich habe dazu viele Mails bekommen. In anderen Teilen des Landes gibt es positive Zustimmung. (Kianusch Stender [SPD]: Wo denn? Wo denn?) Dementsprechend sage ich Ihnen: Schauen Sie sich einmal an, was wir hier machen. Vor allem dieser Förderstopp und etwas anzuhalten: Frau Schiebe, Ihr Antrag beinhaltet nicht einen einzigen Lösungsvorschlag. Das ist ein bisschen schade. In Ihrem Antrag steht erst, wie toll Frau & Beruf ist. Den ersten Absatz teile ich, wunderbar. Dann wird die Landesregierung aufgefordert, den Förderaufruf anzuhalten, damit man sich zur Vorstellung und Neuaufstellung befassen und diskutieren kann. Es wird nicht ein Vorschlag gemacht, wie eine solche Neuaufstellung auszusehen hätte. Da geht der Alternativantrag sehr ins Detail, macht unterschiedliche Vorschläge, schlägt die Schaffung eines Beirates vor, um entsprechende Akteure, aber eben nicht nur die Akteure, die sich aktuell treffen, sondern auch Arbeitgeber, wirtschaftspolitische Akteure, an einen Tisch zu bekommen, weil auch das – Evaluationsbericht 2016 – einer der Kritikpunkte ist: Öffentlichkeitsarbeit, Vernetzung über den Bereich hinaus, den man bisher vernetzt hat. (Beifall CDU)
