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Martin Habersaat

SPD 22.03.2024 Sitzungen 20/56

Vielen Dank, Herr Balasus, dann möchte ich Sie einmal direkt fragen, wie Sie den Umstand beurteilen, dass wir auf der einen Seite im Rahmenplan festschreiben, dass Schülerinnen und Schüler in Klasse 4 schwimmen sollen, und auf der anderen Seite an einem Viertel unserer Grundschulen kein Schwimmunterricht stattfindet. Wie beurteilen Sie das? – Das finde ich natürlich nicht gut, dass in einem Viertel unserer Grundschulen kein Schwimmunterricht stattfindet. Das ist selbstverständlich keine gute Sache. Zur Wahrheit gehört natürlich auch: Es gibt gewisse Ballungszentren, wo das sogar auf jede dritte zutrifft. Das ist kein guter Zustand. Aber wir unternehmen alles Menschenmögliche, alles, was in unserem Möglichkeitshorizont liegt, um diese Situation zu ändern. Ich möchte ein paar Beispiele nennen. Man könnte jetzt sagen, man müsste an jeder Schule eine Schwimmhalle bauen. Das ist vielleicht eine Option, aber das Geld fällt ja nicht vom Himmel. Wir müssen das intelligent organisieren, und wir müssen unterstützen, wo wir unterstützen können. Das Land tut das. Das Land hat zum Beispiel bei der Sanierung des Städtischen Hallenbades in Bad Segeberg mit 5,6 Millionen Euro geholfen – reines Landesgeld, immerhin ist Schwimmstättenbau eigentlich eine kommunale Aufgabe, aber das Land supportet hier. (Beifall CDU und Uta Röpcke [BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN] – Beate Raudies [SPD]: Na ja!) Weiteres Beispiel: das Mehrgenerationenbad in Hohenwestedt mit 7,4 Millionen Euro. Seit 2017 sind deutlich mehr als 40 Millionen Euro Landesgeld zur Sanierung kommunaler Sportstätten zur Verfügung gestellt worden. (Annabell Krämer [FDP]: Betriebskosten!) Das ist ein konsequenter Weg, den wir seit Jahren gehen. Hier im Land zwischen den Meeren tun wir alles, um den Schwimmunterricht zu ermöglichen und ihn natürlich noch weiter zu verbessern. – Vielen Dank. (Beifall CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)

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