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Annabell Krämer

FDP 22.03.2024 Sitzungen 20/56

Sehr geehrte Frau Präsidentin! Der Kollege Habersaat hat etwas gesagt, auf das ich auch noch eingehen wollte: 48 Prozent ist immer noch erschreckend wenig. Meine Zweifel bestehen weiterhin in die Richtung, dass von diesen 48 Prozent die meisten in unseren Schulen das Schwimmen erlernt haben. Ich bin mir ziemlich sicher, dass der Großteil wirklich auf Elternengagement zurückzuführen ist. (Martin Balasus [CDU]: Hauptsache, sie können schwimmen!) – Ja, sie können schwimmen. Aber es gibt einen Lehrauftrag. (Martin Balasus [CDU]: In Rheinland-Pfalz zehn Prozent!) Warum machen das denn die Eltern? Warum werden denn die DLRG und andere ehrenamtliche Schwimmkursanbieter händeringend darum gebeten? – Ich kann Ihnen mal sagen, wie es bei mir in meiner Heimatstadt Quickborn läuft: Da schaltet die DLRG ungefähr jetzt die Schwimmkurse frei. Die Seepferdchenkurse sind zwei Stunden danach komplett ausgebucht. Jetzt haben sie es in Kooperation mit der Stadt geschafft: Ich finde es großartig und bin stolz darauf, dass meine Tochter auch ihren Juniorretter hat und mit 16 Jahren die DLRG unterstützt. Ich finde das großartig und bin echt stolz darauf. (Beifall SPD, SSW und Oliver Kumbartzky [FDP]) Ich muss aber wirklich sagen: Die DLRG kann dies nicht alles stemmen. Das ist auch nicht ihre Aufgabe. Was sie bei uns vor Ort leisten, ist wirklich einmalig. Ich sage es Ihnen in aller Deutlichkeit und auch, wenn ich mich da ein bisschen in die Nesseln lege: Ich habe deshalb bewusst beim FAG dafür gekämpft, dass die Fördermittel nur für gegebene Schwimmstunden – also Bahnstunden – oder schon gegebenen Schulunterricht vergeben werden, damit die Kommunen auch ihren Schulen in den Hintern treten, da zum Schwimmen hinzugehen. Das war unheimlich wichtig. Aber 7,5 Millionen Euro sind nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Wir dürfen kein weiteres Schwimmbad in unserem Land verlieren. Deshalb gehört diese Summe mindestens verdoppelt. Mindestens verdoppelt! Es muss ein Wettbewerb und ein Anreiz bestehen, dass die Schulen, die in kommunaler Trägerschaft sind, in die kommunalen Schwimmstätten gehen, weil dadurch automatisch die Fördermittel seitens des Landes steigen. Das ist eine Win-win-Situation, Frau Ministerin. Ich bitte

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