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Patrick Pender

CDU 23.02.2024 Sitzungen 20/53

Er darf gern noch weiter Fragen stellen. (Martin Balasus [CDU]: Jetzt traut er sich nicht mehr! – Werner Kalinka [CDU]: Dem ist die Lust vergangen!) Der lange Prozess hin zu einer inklusiven Bildungslandschaft, in der ein jeder Schüler für sich die besten Teilhabechancen angeboten bekommt, hat bei uns in Schleswig-Holstein somit bereits erhebliche Erfolgsschritte gemacht. Bundesweit hat Schleswig-Holstein eine der höchsten Inklusionsquoten gehabt und hat sie. Das wird im bundesweiten Ländervergleich anerkannt, Herr Habersaat. Schreiben Sie gerne mit, Herr Habersaat! Unsere Jugendberufsagenturen sind inklusiv aufgestellt. An allen Schularten der berufsbildenden Schule wird inklusiv unterrichtet. Das ist keine Selbstverständlichkeit, wenn Sie sich mal in der Republik umsehen. Auch unter rot geführten Ländern ist das keine Selbstverständlichkeit. (Beifall CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Beate Raudies [SPD] verlässt ihren Platz) – Schade. (Heiterkeit CDU) Im September des vergangenen Jahres nahm ich an dem Runden Tisch Inklusion an Schulen teil. Ich habe anscheinend einen anderen Tisch wahrgenommen als Sie, Herr Habersaat, denn ich konnte mit den Akteuren direkt in den Dialog treten und die verschiedenen Fachdisziplinen kennenlernen und deren Anliegen konkret und direkt wahrnehmen. Das ist es, was einem als Parlamentarier eigentlich richtig Freude bringt. Mir wurde dabei deutlich: Für die Akteure, die das tagtäglich leisten – die Ministerin hat es herausgestellt, was die eigentlich für einen Job leisten müssen; das ist ein anspruchsvolles Berufsbild –, liegt das Augenmerk nicht starr auf dieser Quote, die Sie immer ganz gern in die Medien heraustragen wollen, sondern fokussiert sich klar auf die qualitative Weiterentwicklung von inklusiven Bildungsangeboten. Auch im vorliegenden Bericht wird an dem zeitgemäßen Leitbild – wir haben es heute schon gehört – einer gut abgestimmten, wirksamen Inklusion festgehalten: so viel gemeinsamer Unterricht wie möglich, so viel individuelle Unterstützung wie nötig. (Beifall CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Das ist es, was diejenigen am Runden Tisch der Inklusion, den Sie ja hier gern promoten und befürworten, uns mitgegeben haben, Herr Habersaat. Sprechen Sie mit diesen Leuten! Sie müssen ja nicht still am Tisch sitzen bleiben.

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