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Patrick Pender

CDU 23.02.2024 Sitzungen 20/53

Sehr geehrte Frau Landtagspräsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Ich freue mich zunächst einmal sehr, dass wir uns gleich zu Beginn der heutigen Plenarsitzung der Inklusion widmen. Herr Habersaat hat es angesprochen: Das ist ein Thema, das sehr weitgreifend historisch betrachtet werden kann. Der konkrete Anlass ist der genannte vorliegende Regierungsbericht zur Inklusion an Schulen in der 20. Legislaturperiode. Auf mehr als 60 Seiten wird ein aufschlussreicher Einblick darüber vermittelt, wie es derzeit um die Inklusion an unseren Schulen steht und welche zukünftigen Entwicklungen in diesem Bereich in Schleswig-Holstein bevorstehen werden. Dabei wird eines für die Politik ganz deutlich – jedenfalls kann ich das für unsere Fraktion sagen, Herr Habersaat –: Die Inklusion bleibt nach wie vor als gesamtgesellschaftliches Grundverständnis ein umfassendes und anspruchsvolles Themenfeld, ganz besonders in Bezugnahme zur Bildungspolitik. Inklusion bedeutet die Akzeptanz und das Zu- (Patrick Pender) sammenwirken von Vielfalt. Es ist daher nur konsequent, dass wir als CDU-Fraktion gemeinsam mit der Fraktion BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN einen Neun-Punkte-Plan (Beate Raudies [SPD]: Juhu!) – ja, Frau Raudies, hören Sie zu! – heute als Antrag einbringen. (Beifall CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Zuruf Martin Habersaat [SPD]) – Auf Ihren Antrag komme ich gleich, keine Sorge. Der Plan wird den vielfältigen Aspekten des Berichts gerecht. (Christopher Vogt [FDP]: Früher gab es noch Zehn-Punkte-Pläne! Wird ja immer weniger!) Wir wollen die Inklusion im Norden nämlich weiter stärken. Ganz richtig: weiter stärken, denn im Gegensatz zum Redebeitrag von unserem SPD-Kollegen sind wir eigentlich auf einem sehr guten Weg. Das lassen wir uns auch nicht schlechtreden. (Beifall CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Ich weiß, Frau Kollegin Raudies ist ein Fan von Zahlen und Statistiken. (Beate Raudies [SPD]: Sehr gut!) Wurden im Schuljahr 2000/2001 in Schleswig-Holstein mehr als 11.000 Schüler mit sonderpädagogischen Förderbedarf in Förderzentren unterrichtet und lediglich knapp 5.000 Schüler inklusiv an Schulen, so zeigt sich eben jener bisher gelungene Weg hin zur Inklusion an Schulen im Schuljahr 2022/2023. (Lachen Beate Raudies [SPD] – Beate Raudies [SPD]: Unglaublich!) Denn hier sind nun die Werte exakt umgekehrt: Über 5.000 Schüler werden an unseren Förderzentren unterrichtet und mehr als 11.000 Schüler mit sonderpädagogischen Förderbedarf an Schulen. Es ist also eine genaue Umkehr. Das ist eine Trendbewegung, die genau in die Richtung geht, die Sie, Herr Habersaat, angesprochen haben. (Martin Habersaat [SPD]: Das war bis 2017 so! Seitdem geht es in die andere Richtung!) In der Zeit seit 2000 waren verschiedene Regierungen und Machtkonstellationen beteiligt. Das ist ein Gesamtprozess, den wir hier vorangebracht haben. (Lachen Beate Raudies [SPD]) Schleswig-Holstein steht gut da. (Beifall CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)

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