Sophia Schiebe
Sehr geehrte Landtagspräsidentin! Liebe Kolleg_innen! Pflegeeltern spielen eine entscheidende Rolle in unserer Gesellschaft, indem sie Kindern ein sicheres Zuhause bieten, wenn sie es am dringendsten benötigen. Diese mutigen Menschen nehmen Kinder auf, die aus verschiedenen Gründen nicht bei ihren leiblichen Eltern leben können, sei es aufgrund von Vernachlässigung, Missbrauch oder anderen Umständen, die ein sicheres Zuhause unmöglich machen. Pflegeeltern sind mehr als nur Betreuer_innen, sie sind Vertraute, Mentor_innen und Beschützer_innen. Sie geben den Kindern Liebe, Stabilität und Unterstützung, die oft lebensverändernd sind. Durch ihre Fürsorge und Hingabe ermöglichen sie den Kindern, ihre Vergangenheit zu überwinden und eine hoffnungsvollere Zukunft aufzubauen. Es ist wichtig anzuerkennen, dass Pflegeeltern oft vor immense Herausforderungen gestellt sind. Sie müssen sich an die Bedürfnisse und Traumata ihrer Pflegekinder anpassen, während sie gleichzeitig ihre eigenen Familien und Verpflichtungen jonglieren. Trotzdem setzen sie sich unermüdlich dafür ein, dass die ihnen anvertrauten Kinder ein liebevolles und unterstützendes Zuhause bei ihnen haben. Durch ihre selbstlose Hingabe und Opferbereitschaft machen Pflegeeltern die Welt zu einem besseren Ort. Sie geben den Kindern nicht nur ein Zuhause, sondern auch die Chance, sich zu entwickeln, zu wachsen und ihre Träume zu verwirklichen. Sie sind wahre Held_innen, die oft im Stillen wirken, aber einen unermesslichen Einfluss auf das Leben diejenigen haben, die sie betreuen. Deshalb ist es von entscheidender Bedeutung, Pflegeeltern zu unterstützen und anzuerkennen. Wir müssen ihre Arbeit würdigen, indem wir Ressourcen bereitstellen, Schulungen anbieten und sicherstellen, dass sie die Unterstützung erhalten, die sie benötigen, um erfolgreich zu sein. Durch die Stärkung von Pflegeeltern stärken wir auch die Gemeinschaften, in denen sie leben. (Sophia Schiebe) (Unruhe) Vizepräsidentin Eka von Kalben Entschuldigen Sie kurz, Frau Schiebe. – Meine Herren, könnten Sie die Nebengespräche bitte lassen. – Danke.
