Sandra Redmann
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Es ist eben schon ausgeführt worden, dass es nun das dritte Mal ist, dass wir hier im Landtag über das Vorkaufsrecht reden. Ich glaube, dass die Argumente alle ausgetauscht sind. Bis auf die FDP sind wir alle der Meinung, dass das Vorkaufsrecht bleiben soll – auch wenn die CDU im Grunde nicht dafür ist, wie der Landesparteitagsbeschluss gezeigt hat. Nichtsdestotrotz ist uns im Ausschuss von Frau Backsen dargelegt worden, dass es im Koalitionsvertrag steht und dass es deswegen keine Anhörung dazu gibt. Wenn eine Oppositionspartei eine mündliche Anhörung benötigt, dann finde ich es sehr schade, dass sich die Regierungsfraktionen nicht dazu durchringen können. Das möchte ich sagen, obwohl ich anderer Meinung bin. (Beifall SPD, FDP und SSW) Das ist so erhebend, dass der Kollege Oliver Kumbartzky klatscht, wenn ich etwas sage. Das ist wunderbar! Das kommt ja auch nicht alle Tage vor. (Heiterkeit) Dass Sie sich dazu nicht durchringen konnten, finde ich sehr schade. Sie müssen sich eines überlegen: Eventuell hätten wir es bei der Anhörung geschafft, Oliver Kumbartzky doch zu überzeugen. Diese Chance lassen Sie sich jetzt entgehen. – Danke schön. (Heiterkeit und Beifall SPD, FDP und SSW)
