Malte Krüger
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Ich hoffe, ich versprühe jetzt in der dritten Bildungsdebatte auch noch so viel Energie und Humor wie der Kollege Balasus. Es sind nicht immer die großen Summen, die in Familien zu Spannungen führen. Mal ist es ein Buch für 15 Euro, dann ist es das Eintrittsgeld für den Schulausflug in Höhe von 10 Euro. Diese Beiträge mögen auf den ersten Blick gering erscheinen, doch sie summieren sich nun einmal. Im Durchschnitt gibt eine Familie in unserem Land pro Kind und Schuljahr 1.000 Euro aus. Das wissen wir dank der Erhebung, die die Küstenkoalition 2015 in Auftrag gegeben hat. Es ist richtig zu betonen, dass dabei das Konzept schulischer Bildungskosten sehr weit gefasst wurde. Auch die Kosten für Mittagessen, den Schreibtisch zu Hause, Nachmittagsbetreuung und Nachhilfe wurden berücksichtigt. Interessanterweise hängen die Ausgaben weniger von der Schulart oder Klassenstufe ab, sondern viel mehr von den Bildungsabschlüssen der Eltern. Dies lässt sich im Wesentlichen als eine Frage des verfügbaren Familieneinkommens übersetzen. An diesem Punkt müssen wir ansetzen. In einer Wissensgesellschaft ist es meiner Meinung nach durchaus akzeptabel, dass Eltern in die Bildung ihrer Kinder investieren. (Beifall Werner Kalinka [CDU] – Werner
