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Peer Knöfler

CDU 23.11.2023 Sitzungen 20/43

Sehr geehrte Frau Präsidentin! Dreieinhalb plus drei sind sechseinhalb, aber so viel Zeit brauche ich nicht. (Vereinzelte Heiterkeit) Ich möchte einmal den Blick auf den Tag zurückwenden und mich recht herzlich bei einigen besonderen Menschen bedanken, weil das nicht ganz klar zur Sprache gekommen ist. Ich möchte den Blick wegwenden von denjenigen, die wir immer bedenken. Es ist toll, dass wir sie haben. Es ist unsere Blaulichtfamilie, die immer parat ist und die Tag und Nacht zu unserer Sicherheit zur Verfügung steht. Aber an diesem Tag, das kann ich berichten, hat es weit darüber hinausgehende Hilfe gegeben. Ob es nun Dienstherren der Feuerwehr waren, die überall in den Küstengemeinden in der Regel ehrenamtliche Bürgermeister sind; ob es Gemeindevertreter waren, die in ihre Küchen gegangen sind und Essen bereitet und zur Verfügung gestellt haben; ob es nachts angerufene Unternehmer von Einkaufsläden waren, die in ihrer Fleischabteilung, in der sie auch eine Kochgelegenheit hatten, Suppen gezaubert haben; ob es Betriebe waren, die bis nach Mitternacht große Steine und Findlinge geliefert haben, um Deiche zu flicken – das war eine tolle Gemeinschaftsleistung. Ich kann als jemand aus dem ehrenamtlichen Bereich, der – genau wie meine Nachbarbürgermeister auch – den Morgen dieses Tages auf Baggern und anderen Maschinen verbracht hat, um Big Bags zu füllen, um sie dann auszufahren, nur sagen: Das war ganz toll! Wenn man festgestellt hat, man braucht zusätzliches Personal – so flapsig sich das anhört –, dann hat es einen kurzen Hinweis in eine Gruppe gegeben, die es im Ort gab – eine Gilde oder ein Sportverein – und dann: Man kommt von der Streifenfahrt um die Ecke, guckt auf den Feuerwehrplatz und sieht 60 Leute Sand schaufeln. Dann kriegt man so ein bisschen Augenpipi. Was ich damit sagen will: Lasst uns diejenigen, die sich immer ehrenamtlich engagieren, nicht vergessen. Was an diesem Tag geleistet worden ist, geht weit über das hinaus, was uns ansonsten durch den Kopf geht und was vielleicht dem einen oder anderen, der nicht in Küstennähe lebt oder an diesem Tag dort verweilt hat, so durch den Kopf schießt. – Vielen Dank. (Beifall ganzes Haus)

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