Sophia Schiebe
Sehr geehrte Landtagspräsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Nach den Wortbeiträgen von Schwarz-Grün habe ich zahlreiche Fragen. Wenn Sie so überzeugt sind, frage ich mich, warum das noch geprüft werden muss. Bei all unseren Entscheidungen, die wir in diesem Haus treffen, bin ich davon ausgegangen, dass, wenn wir das befürworten, das Ministerium danach eh guckt, wie es am besten umgesetzt werden kann. Warum ist das in diesem Fall nicht so? Das möchte ich gern wissen. Wenn Sie davon überzeugt sind, dass es nicht eins zu eins übersetzt werden kann, warum schreiben Sie in Ihrem Antrag nicht „in Anlehnung an Hamburg“? Bei den Sprach-Kitas haben wir das doch auch gemacht, da haben wir das in Anlehnung an das Bundesprogramm gemacht. Warum müssen wir prüfen? Warum schreiben Sie das nicht? Auch in anderen Anträgen haben Sie formuliert, was Ihnen wichtig ist und berücksichtigt werden soll, zum Beispiel sollen Ergebnisse wissenschaftlich untermauert werden. Warum haben Sie das nicht in einem Antrag gemacht, sondern sich für Prüfen entschieden? Liebe Kolleginnen und Kollegen, wir wollen nicht prüfen, ob die Suppe gekocht wird, wir wollen endlich einmal den Herd anstellen. Das haben unsere Kinder verdient. (Beifall SPD und SSW)
