Eka von Kalben
Das ist mir egal, weil ich keine drei Minuten brauche. – Lieber Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Ich möchte jetzt gern ein bisschen aufräumen und auf den Boden der Tatsachen zurückkommen. (Dr. Kai Dolgner [SPD]: Was war denn eben falsch? – Weitere Zurufe) Wir haben hier gute Reden gehört, wir haben – wie ich finde – eine sehr bekennende Rede der CDU zum Naturschutz gehört. (Eka von Kalben) (Beifall BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und CDU – Zurufe SPD) Wir haben vorher vom Minister gehört, was alles passiert ist. Wir haben eine Biodiversitätsstrategie, in der das deutlich steht, und Sie können das Thema auch im Ausschuss beraten. (Anhaltende Unruhe) Was mich bewegt hat, mich zu Wort zu melden, ist das Gefühl von SPD und SSW, sie hätten schon immer alles im Naturschutz auf den Weg gebracht und es habe große Einigkeit geherrscht, den Naturschutz zu unterstützen. (Zurufe) Meine Wahrnehmung war – ich habe ja im Landtag gesessen, als diese Fraktionen zusammen regiert haben –: Wir mussten um jeden einzelnen Punkt kämpfen, um ihn durchzubringen. (Beifall BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und CDU – Sandra Redmann [SPD]: Wie bitte? – Widerspruch SPD) – Frau Redmann, ich weiß, dass Sie und unsere umweltpolitische Sprecherin sich immer total einig waren und Sie in Ihrer Fraktion für Umwelt- und Naturschutz kämpfen wie eine Löwin. Das ist unbenommen; deswegen bin ich auch froh, dass Sie Stiftungsvorsitzende geworden sind. Aber wenn es um Haushaltsfragen ging, da habe ich andere Runden erlebt – (Dr. Kai Dolgner [SPD]: Wer war Finanzministerin?) Lars, sorry to say, du warst dabei. – Wer bestimmt denn den Haushalt, Herr Dolgner? (Zurufe) Sie haben mir doch gestern erzählt, ich hätte kein Parlamentsverständnis. (Anhaltende Zurufe) – Gestern wurde uns erzählt, dass das Parlament den Haushalt beschließt, und jetzt sagen Sie, die Finanzministerin mache das? (Anhaltende Zurufe – Glocke Präsident)
