Hauke Göttsch
Vielen Dank, Herr Kumbartzky. Ich wollte noch einmal auf die Problematik der Eigenjagden eingehen. Das ist mir selbstverständlich bekannt, aber was mir nicht bekannt war, ist, dass durch dieses Vorkaufsrecht eine Eigenjagd direkt entstanden ist. Die Eigenjagden sind in der Vergangenheit bei freiwilligen Verkäufen entstanden. Ich habe das gerade bei mir in der Nachbarschaft. Das ist ein Problem. Das Zwischenstück ist nachher durch einen Landwirt und Jäger gekommen, und damit ist die Eigenjagd entstanden. Das ist ein freiwilliger Verkauf. Deswegen kann man da der Stiftung keinen Vorwurf machen, die das im freiwilligen Ankauf oder freiwilligen Landtausch angekauft hat. Habe ich recht in dieser Annahme? (Beifall BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Marc Timmer [SPD]) – Sie haben wie immer recht, aber auch wie immer leider nicht richtig zugehört. Das Thema mit den Eigenjagden bezog sich nicht auf das Vorkaufsrecht alleine, sondern auf die Gesamtthematik. Die Stiftung kauft ja viele Flächen im Auftrag des Landes. Die Frage ist, warum sie Eigenjagden darauf macht. Das muss sie ja gar nicht. Diese Zersplitterung ist das Problem, das wissen Sie auch von Ihren Jagdkollegen. (Zuruf Sandra Redmann [SPD])
