Beate Raudies
Liebe Kolleginnen und Kollegen! Ich freue mich, dass es hier so eine große Zustimmung zu dem Antrag gibt. Die Kollegin Täck hat ja gesagt, die Initiative sei von uns gekommen. Ich will aber hier die wahren Urheber dieser Initiative nennen, das waren die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Kaltenkirchen. Dieses Thema ist bei einer „dialogP“-Veranstaltung an uns herangetragen worden. (Beifall SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und vereinzelt CDU) Ich wusste bis kurz vor dem Termin nicht einmal, was Vapes sind, aber ich habe einen 21-jährigen Sohn, insofern konnte ich mich schlaumachen. Die Schülerinnen und Schüler haben mich bei dem Termin sehr beeindruckt, weil sie sich richtig viele Gedanken gemacht hatten, Frau Täck. Die hatten das Ding nämlich auch schon auseinandergenommen und mir dann vorgeführt, was das für Komponenten enthält. Das wurde nicht nur mir vorgeführt, sondern auch Herr Buchholz, Eka von Kalben, und Ole Plambeck waren da. Ich glaube, nicht nur ich habe gesehen, dass die sich da wirklich ernsthaft Gedanken gemacht haben, über Pfandsysteme, das Für und Wider von Austauschkomponenten, über das Thema Einstiegsmöglichkeit ins Rauchen und die Abhängigkeit. Wie gesagt, ich war sehr beeindruckt und habe das Thema mit zu den Kolleginnen und Kollegen zurückgenommen. Jetzt wird ein Landtagsbeschluss daraus. Ich finde, wir könnten darüber nachdenken, den Schülerinnen und Schülern unseren Beschluss zu schicken und zu sagen: Guckt mal, Politik kann etwas bewirken, wenn ihr so ein Thema in so einer Dialogveranstaltung einbringt! – Wir nehmen es mit, und manchmal passieren Dinge auch ganz schnell. Das wollte ich hier noch einbringen. (Beifall SPD, CDU, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und SSW)
