Annabell Krämer
Ich begrüße, dass Sie alle Punkte meines Antrags gutheißen und eigentlich auch unterstützen. Ich habe auf die freiwillige Teilnahme abgestellt, ich habe darum gebeten, vielleicht mit einem Fördertopf zu unterstützen. Es mag sein, dass Sie die Mittel nicht zur Verfügung stellen wollen. Das ist legitim, aber können Sie mir konkret sagen, welchen Punkt aus meinem Antrag Sie nicht für unterstützenswert halten? – Ich komme zum Ergebnis: Wir werden keine Bundesratsinitiative anschieben und unterstützen, weil wir insbesondere das Pilotprojekt, das jetzt im Kreis Rendsburg-Eckernförde läuft, erst einmal auswerten wollen, und weil wir dann garantiert noch in dem dazugehörigen Fachausschuss eine zweite Expertenanhörung dazu durchführen müssen. Meine Argumente hinsichtlich des Schlachthandwerks haben Sie meiner Ansicht nach nicht ausreichend berücksichtigt. Sie haben die Frage nicht ausreichend beantworten können, wie die Wettbewerbsfähigkeit kleiner Betriebe auch angesichts dessen, dass das Filmen vor Ort die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter abschreckt und zu den Großen drängt und damit zu noch mehr Problemen in diesem Bereich führt, gewahrt bleiben kann. Deshalb sind wir nicht für eine Bundesratsinitiative und eine verpflichtende Umsetzung.
