Kristina Herbst
Sie haben jetzt noch 30 Sekunden. Catharina Johanna Nies [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Okay. – Derzeit haben die Gemeinden und Städte eigene Regelungen, in denen die Verpflegungskosten mancherorts gedeckelt werden, oft auch kommunal bezuschusst. Andere Gemeinden verhandeln direkt mit Cateringunternehmen vor Ort, um die Preise möglichst günstig zu gestalten. Daraus ergeben sich einerseits regionale Unterschiede, andererseits kennen die Gemeindeverwaltungen ihre Angebotssituation vor Ort am besten. Das muss man abwägen. Ich sehe auch, dass es für viele Familien derzeit nicht leicht ist, die steigenden Kosten zu handeln. Deshalb erinnere ich noch einmal daran, dass die Einrichtungsträger und Kommunen Sorge dafür tragen müssen, dass die Verpflegungskostenpauschalen für die Eltern angemessen bleiben. Ob das so ist und was dort alles eingerechnet wird, muss natürlich in der Evaluation auch angeschaut werden. Diese Angemessenheit ist im KiTaG vordefiniert. Ich höre aus vielen Kommunen, dass sie das sehr ernst nehmen. Ich höre aber auch von der Landeselternvertretung, dass es Orte gibt, an denen die Kosten eben sehr in die Höhe schnellen. Deswegen ist es so wichtig, dass wir uns das in einem Gesamtzusammenhang anschauen, wenn der Abschlussbericht zur Kitaevaluation vorliegt. – Ich danke Ihnen sehr für Ihre Aufmerksamkeit. (Beifall BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und CDU)
