Beate Raudies
Sehr geehrter Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Übermorgen jährt sich der Tag des russischen Überfalls auf die Ukraine. In der Folge haben wir einen zum Teil dramatischen Anstieg der Energiepreise erlebt. Auch wenn sich der Preisanstieg ein wenig abgeschwächt hat, tragen gerade die privaten Haushalte erhebliche Belastungen im Bereich der Kosten für Strom, Wärme und Verkehrskraftstoffe. Deswegen, Kollege Brandt, kommt es eben nicht nur darauf an, ob das Benzin teurer geworden ist. (Beifall Thomas Losse-Müller [SPD] und Annabell Krämer [FDP]) Darüber hinaus haben sich nämlich auch andere Güter und Dienstleistungen verteuert. Gucken Sie mal auf den Einkaufszettel im Supermarkt! (Zuruf Lasse Petersdotter [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]) Das trifft die Haushalte mit geringem Einkommen besonders hart. Darum war und ist es wichtig und richtig, sich über Entlastungen für die Menschen im Land Gedanken zu machen, Herr Kollege. (Lars Harms [SSW]: Sehr gut! – Weitere Zurufe) – Ich bin auf das Argument des Kollegen Brandt eingegangen, die Benzinpreissteigerung rechtfertige keine Erhöhung der Pendlerpauschale.
