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Rixa Kleinschmit

CDU 25.01.2023 Sitzungen 20/16

Zahlen aus dem Oktober sprechen von einem Rückgang um circa 4,1 Prozent. Im Fachhandel hört man von Größenordnungen in Höhe von 13 Prozent. Aber das ist nicht einmal die halbe Wahrheit. Der Rückgang trifft überwiegend die heimischen Bioprodukte, die Hofläden, die regionalen Schlachter und Molkereien. Das Biosegment im Discounter ist dagegen weniger betroffen. Hier werden die Mengen abgesetzt. Daher trifft es die heimischen Betriebe vor Ort besonders hart, die mit den kurzen Wegen, die, die wir gerne vermehren wollen, die, die wir aktuell halten müssen. (Beifall CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Dies ist aber nur einer von vielen Gründen dafür, dass ein Runder Tisch Ökolandbau schnell seine Arbeit aufnehmen muss. Die Betriebe haben sich für die biologische Erzeugung entschieden – aus welchen Gründen auch immer, ob ideologische oder ökonomische. Sie haben es aber auch getan, weil die Forderung nach mehr biologischen Produkten immer wieder und in allen Studien von der Gesellschaft formuliert wurde. Nun ist es wichtig, für und mit den Betrieben nach Lösungen zu suchen. Der Runde Tisch soll als Kommunikationsplattform dienen, um Branchenvertreter und Politik regelmäßig an einen Tisch kommen und sich austauschen zu lassen. Es soll miteinander und nicht übereinander geredet werden. Nur so können die Rahmenbedingen für den ökologischen Landbau im Einvernehmen weiterentwickelt werden, und zwar für die Alteingesessenen, für die Umsteller und für die, die in der Zukunft noch umstellen wollen. Dazu gehören alle Beteiligten an einen Tisch. (Beifall CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)

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