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Silke Backsen

GRÜNE 30.09.2022 Sitzungen 20/9

Das ist schön. – Sie haben eben ein gutes Stichwort gegeben, die Vorlandbeweidung. Meine Frage ist nur, ob ich das richtig verstanden habe. Heißt das, die Vorländer, die nicht intensiv beweidet werden, böten die Chance, das zu intensivieren, und dann wäre kein Druck auf den Agrarflächen? Habe ich das richtig verstanden? – Das wären zumindest ablenkende Flächen, und auf fast 50 Prozent der Flächen wird das ja schon gemacht. Ich wäre dafür, das dort auszuweiten. – Entschuldigung, ich muss Ihnen leider widersprechen, weil ich sehr viele Beispiele kenne, bei denen genau das nicht der Fall ist. Zum Beispiel werden auf der Insel Pellworm die Vorländer intensivst beweidet. Diese gehören zu den maximal betroffenen Flächen binnendeichs. Von daher bitte ich, dass Sie das noch einmal fachlich prüfen lassen. – Ich nehme Hinweise immer gern entgegen und habe Sie jetzt so verstanden, dass Sie nicht nur gegen eine Ausweitung der Vorlandbeweidung sind, sondern diese sogar zurücknehmen würden. Das finde ich interessant, darüber können wir im Ausschuss gern noch einmal diskutieren. Im Übrigen möchte ich abschließend die CDU an ihr eigenes Wahlprogramm erinnern. Wie gesagt, ich helfe immer gern. Darin heißt es, ich zitiere: „Ein bestandsorientiertes Gänsemanagement ist für uns unabdingbar. Das schließt auch deren Bejagung mit ein. Wir werden die Verfahren für den kontrollierten Abschuss und die Verwertung der Tiere weiter vereinfachen (Oliver Kumbartzky) und eine Ergänzung der Schonzeitenverordnung prüfen.“ Also, meine Damen und Herren, wenn Sie Ihr eigenes Wahlprogramm, Ihren eigenen Europaabgeordneten und Werner Schwarz ernst nehmen, dann stimmen Sie heute unserem Antrag zu. Das ist eine herzliche Einladung. – Vielen Dank. (Beifall FDP)

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