Martin Habersaat
Vielen Dank, Herr Kollege. – Zu den Konzepten aus der letzten Legislaturperiode, die Sie meinen, gehört ausdrücklich die Änderung des FAG mit der Zuteilung von Finanzmitteln an Schwimmhallen, in denen Schwimmunterricht stattfindet – übrigens nicht an die Schwimmhalle Barsbüttel, was ich an dieser Stelle anprangern möchte; das aber nur am Rande. Es reicht nicht, das nur zu beschließen; zu einem Konzept zählt auch, das dann umzusetzen. (Annabell Krämer [FDP]: Gesetz!) Das sehen Sie auch so, oder? (Christopher Vogt [FDP]: Gesetzesinitiative!) – Ich komme dazu. Ich komme zum Konzept. Es geht noch weiter. – Einen Moment! Wo war ich stehen geblieben? (Martin Balasus) (Zuruf) – Ach, du bist ein Schatz. – Ich war bei den vielen ehrenamtlichen Initiativen, den vielen Beteiligten, unter anderem dem Schleswig-Holsteinischen Schwimmverband und der DRLG. Man ist absolut pragmatisch und kreativ unterwegs. Nur ein Beispiel: In Schenefeld wurde im Juni – das ist schon ein bisschen her; da war es noch ein bisschen wärmer – ein mobiles Schwimmbecken aufgestellt. So konnten über 100 Kinder schwimmen lernen. Außerdem tourt gerade das Schwimmmobil der DLRG durchs Land, Spitzname: die „rollende Seepferdchen-Schmiede“. (Beifall CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Aber nicht nur das Ehrenamt leistet Hervorragendes. Auch für die Schulen hat unsere Bildungsministerin Karin Prien die Weichen richtig gestellt. Die Belege dafür: Jeder Sportlehrer, jede Sportlehrerin muss die Schwimmlehrbefähigung besitzen. Schwimmen ist bereits Schwerpunkt der Sportlehrerausbildung. Es gibt dazu eine Vielzahl von Fortbildungen. Ich habe gestern einmal in formix gekuckt, das ist das Fortbildungsportal des IQSH. Da werden momentan für Oktober und November sechs Fortbildungsreihen angeboten, unter anderem der Kurs „Im Wasser zuhause – Schwimmunterricht in der Eingangsphase der Grundschule“.
