Eka von Kalben
Liebe Frau Kollegin, es wundert mich schon, dass Sie gerade uns in dieser Frage so ansprechen, weil natürlich die Grünen sowohl im Bund als auch im Land schon mehrfach gesagt haben – Herr Petersdotter war damit gestern auch noch einmal in der Presse –, dass wir die Antwort geben. Zum einen: Wir brauchen so schnell wie möglich Energiepreisdeckel. Wir brauchen eine Regulierung des Preises. Zum anderen wissen auch Sie, dass es im Bund Hilfspakete gegeben hat. Was mich wundert, ist, dass Sie uns als diejenigen ansprechen, die nicht mehr wollen. Es gibt noch andere hier, die in der Bundesregierung sind, die für die Finanzen zuständig sind und bestimmte Hilfen eher blockieren. (Christopher Vogt [FDP]: Ja, klar!) Insofern könnte Ihre Fragestellung eher in Richtung FDP als in Richtung Grüne gehen. (Jette Waldinger-Thiering) (Christopher Vogt [FDP]: Ihr seid immer die Guten!) Wenn Sie sagen, dass Ihre Bürgerinnen und Bürger vor Ort Sie anrufen und fragen: „Was mache ich?“, kann ich sagen: Solche Anrufe bekomme auch ich, bezüglich dieser Notsituationen. Ich bekomme genauso aber auch Anfragen insbesondere von jungen Leuten, die fragen: Was macht ihr eigentlich gegen den Klimawandel? – Auch das ist für die eine existenzielle Frage, genauso wie für die jungen Mütter, mit denen ich neulich ein Gespräch hatte, die überlegt haben, ob es überhaupt richtig war, Kinder in diese Welt zu setzen. Auch das sind sehr ernsthafte Fragestellungen angesichts der Klimanotlage. (Vereinzelter Beifall BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) – Ich werde einmal auf ihre Anmerkung oder Zwischenfrage – was auch immer – antworten. – Ich habe eben noch einmal ganz deutlich gesagt: Es geht hier nicht um den Klimawandel und darum, die Initiativen, die wir so dringend benötigen, in Gange zu setzen. Das ist nicht der Punkt. Wir müssen Antworten auf die Notsituation der Menschen haben – jetzt. (Beifall SSW, Dr. Heiner Garg [FDP], Thomas Losse-Müller [SPD] und Beate Raudies [SPD]) So. Ich war noch nicht – – Aber es ist okay.
