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Sebastian Wippel

AfD 17.09.2026 Sitzungen 8/34

Sehr geehrte Frau Präsident! Sehr geehrte Kollegen Abgeordnete! Ich mache es einmal kurz. Ich muss einfach darauf eingehen. Sind die Zuständigkeiten zersplittert? Ja, sie sind zersplittert. Sie sind nämlich örtlich zersplittert. Nun ist eine Drohne aber eine Sache, die in Bewegung ist. Sie macht nicht Halt an einem Gartenzaun oder Zaun von einem Flughafen. Das heißt Folgendes: Das Ding startet außerhalb des Zuständigkeitsbereichs der Landespolizei und fliegt danach in den Bereich der Bundespolizei. Wer ist es jetzt zuständig? Nun fliegt sie wieder zurück und fliegt ihre Kurven. Selbstverständlich ist es zersplittert, auch taktisch. Das gemeinsame Drohnenabwehrkompetenzzentrum berät erst einmal monatelang, wer eigentlich die Zuständigkeit hat. Anschließend hat man 40 Behörden ermittelt, die alle irgendwie etwas mit diesem Thema grob zu tun haben. Sie haben gerade gesagt, dass die Koordinierung für den Einzelfall stattfinden muss. Sie werden bei dem Einzelfall immer hinterherlaufen und nichts koordinieren können, weil sie das Lagebild gar nicht haben. Sie wissen nicht, wer fliegt. Sie wissen nicht, was fliegt. Sie wissen nicht, welche Flugmanöver er macht oder was er gerade übt. Die Technik ist vorhanden. Es gibt drei deutsche Unternehmen, die die Sachen überwachen können. Es gibt meines Wissens zwei Unternehmen, die auch die Drohnen übernehmen können, nicht nur die DJI-Drohnen und handelsübliche Drohnen, sondern auch andere. Es gibt die Unternehmen in Israel, es gibt Unternehmen in den USA. Die Technik ist vorhanden. Deswegen fangen Sie nicht bei null an, sondern Sie nehmen das, was schon vorhanden ist und Sie lernen von den Besten. Wenn es für Sachsen zu teuer ist – und das wird es wahrscheinlich sein –, dann müssen es die Bundesländer gemeinsam machen. Im besten Fall macht es der Bund. (Beifall AfD) Danke schön. Das musste einmal gesagt werden. Erste Vizepräsidentin Ines Saborowski: Es sprach für die AfD-Fraktion Herr Kollege Wippel. Gibt es weitere Wortmeldungen? – Das kann ich nicht erkennen. Somit können wir zum Schlusswort kommen. Ich bitte Herrn Kollegen Lippmann um das Schlusswort; bitte schön.

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