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Thomas Prantl

AfD 17.09.2026 Sitzungen 8/34

Sehr geehrter Herr Präsident! Werte Kollegen Abgeordnete! Ein Blick in die Geschichte sächsischer Coronapolitik ist notwendig, um die Situation einzuordnen und den Antrag richtig zu verstehen. Gleich vorab, sehr geehrter Herr Dr. Kromer: Der Rechtfertigung von Zwangsschließungen für die Wirtschaft, wie Sie sie hier vorgetragen haben, widerspreche ich in aller Deutlichkeit. Möglicherweise ergibt sich im späteren Verlauf noch eine Gelegenheit, dies inhaltlich zu vertiefen. Was Sie hier bezüglich der Rechtfertigung von Lockdowns dargeboten haben, kann man keinesfalls so stehen lassen. (Beifall AfD und BSW) Sehr geehrter Herr Dr. Kromer, wenn Sie die Güte hätten, meinem Redebeitrag zu folgen: Ich reagiere gerade auf das, was Sie gesagt haben. Stellen Sie sich vor, eine Regierung verbietet Ihnen von heute auf morgen zu arbeiten. Eine Regierung verbietet Ihnen ab sofort und auf unbestimmte Zeit, Einkünfte für sich und Ihre Familie oder Gehälter für Ihre Arbeiter und Angestellten zu erwirtschaften. Erinnern wir uns, wie die Staatsregierung und auch Teile dieses Parlaments zweieinhalb Jahre lang mit den Menschen in Sachsen und mit unserer Wirtschaft umgegangen sind: (Zuruf Rico Gebhardt, Die Linke) Betretungsverbote, Kontaktbeschränkungen, Masken, Abstandsregeln, Ausgangsbeschränkungen, Ausgangssperren, 2G-Regel, 3G-Regel, Beschränkungen der Kundenzahl, Beschränkungen der Verkaufsfläche und weitere Schikanen in Geschäften, bei Dienstleistungsbetrieben und bei Veranstaltungen. (Jan Löffler, CDU, steht am Mikrofon.) Diesen politisch verursachten Zumutungen war unsere Wirtschaft zweieinhalb Jahre lang ausgesetzt. Zweiter Vizepräsident André Wendt: Gestatten Sie eine Zwischenfrage oder Zwischenbemerkung?

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