Peter Wilhelm Patt
Vielen Dank. Unabhängig davon, dass ich noch die Übersetzung schuldig war – in dubio pro cive et civibus: im Zweifel für den Bürger und die Bürgerschaft; so ist unser Leitspruch–, möchte ich auf Herrn Mayer noch einmal eingehen. Herr Mayer, meine Bitte an Sie ist, mit Berichterstattungen nicht Adressen zu requirieren und zu sammeln, sondern im Sinne des Bürgers zu entscheiden und Sachen zu erledigen. Der Bürger sucht eine Erledigung. Er sucht nicht den Klamauk. Das gibt es auch. Diese können über Ihre Partei eingebracht werden. Die Bürger, die sich an den Petitionsausschuss wenden, möchten in der Regel eine Erledigung. Es bleibt auch nichts geheim, Herr Mayer, was Sie hier andeuten wollten. Das stimmt nicht. Wir haben eine Geschäftsordnung, die Sie mitbeschlossen haben. Es wurde einstimmig beschlossen, dass wir ein Verfahren dafür haben. Alle Petitionen werden im Sachverhalt, in der Beurteilung und im Ergebnis offengelegt. Sie sind für jeden Bürger einsehbar. Jeder kann also diese Berichte sehen. Dabei kann ich Sie überhaupt nicht verstehen. Wir unterscheiden uns. Das wurde die letzten Tage noch einmal deutlich. Wir suchen Lösungen – Sie scheinen häufiger Klamauk und Krawall zu suchen. Ich bitte Sie: Machen Sie einfach mit, damit wir was für den Bürger erledigen. Vielen Dank. (Beifall Sören Voigt, CDU) Vierter Vizepräsident Albrecht Pallas: Das war Kollege Patt von der CDU-Fraktion in der zweiten Runde. Herr Mayer möchte darauf reagieren. Möchten Sie das als Kurzintervention oder im Rahmen Ihrer Redezeit? (Norbert Mayer, AfD: Im Rahmen der Redezeit!) – Sie haben noch knapp 2 Minuten. Bitte, Herr Mayer.
