Armin Schuster
Wenn es bei uns Anschläge mit einer Auswirkung wie bei der Vulkangruppe in Berlin gibt, dann zieht der Bevölkerungsschutz natürlich an. Da haben Sie recht. Puh, ich bin mir bei der Leistungsfähigkeit des sächsischen Bevölkerungsschutzes ziemlich sicher, dass das anders gelaufen wäre, wenn der Vulkangruppenanschlag bei uns gewesen wäre. Erstens. Das Management eines, nennen wir es einmal Brownout in einem begrenzten Bereich, hätte bei uns anders funktioniert. Das wäre Bevölkerungsschutz. Zweitens. Im aktuellen Haushalt sehen Sie konkrete Reaktionen, die wir in Bezug auf ein solches Szenario getroffen haben. Drittens. Ich wehre mich dagegen, Frau Jost, immer mit irgendwelchen parteipolitischen Einordnungen zu argumentieren. Das interessiert uns in der Praxis nicht, ob der Kerl ein Klimaaktivist war oder ein Sächsischer Separatist. Seien Sie mal froh. Für mich ist es vollkommen egal, wenn ich eine Krise managen muss, ob das einer mit welcher Motivation auch immer ist. Ich muss die Lage beherrschen. Sie könnten mich ja auch fragen, wie ich auf Sächsische Separatisten reagiere, wenn die den Landtag stürmen. Das haben Sie nicht gemacht. Lassen Sie das doch. (Zuruf AfD: Bullshit!) Wir unterhalten uns hier über Bevölkerungsschutz, – Vierter Vizepräsident Albrecht Pallas: Ich schlage vor, – –
