Michael Kretschmer
Vielleicht keine Genossenschaft, aber einen eigenen sächsischen Weg. Wir müssen wettbewerbsfähiger sein. Wir müssen die Preise erreichen – vielleicht nicht die von Portugal, aber auf jeden Fall die von Bratislava. Mein Eindruck ist, dass die Kolleginnen und Kollegen vor Ort das total verstanden haben. Denen geht es darum, tarifgebundene Arbeitsplätze im Bereich der Automobilindustrie zu haben. Dafür sind sie bereit, eine ganze Menge zu tun. Und ich bin bereit, mit ihnen gemeinsam Wege zu gehen. Das gilt auch für Dirk Panter und die Staatsregierung. Wenn es am Ende dieses gemeinsame Bild der Union zum Thema Auto ist, dann ist das etwas, das tatsächlich neu ist. Wir wollen versuchen, das in den nächsten Wochen zu erarbeiten und dann gegenüber der Öffentlichkeit und dem Vorstand vorzulegen. Ich sage es mal so: Wir werden nicht warten können, bis aus Wolfsburg irgendeine Idee dazu kommt, wie es weitergeht. Wir müssen etwas vorlegen, und zwar gemeinsam mit den Beschäftigten vor Ort, um ein Stück weit das Unternehmen zu treiben, damit sie sich erklären, damit sie sagen, (Susanne Schaper, Die Linke, macht mit einem Räuspern auf sich aufmerksam.) warum etwas geht oder etwas nicht geht. Nur so haben wir eine Chance, dabei etwas durchzusetzen. Erste Vizepräsidentin Ines Saborowski: Eine zweite Frage, bitte.
