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Michael Kretschmer

17.09.2026 Sitzungen 8/34

Sie bleiben dann, wenn sie sich hier wohlfühlen und sie ein gutes Auskommen haben. Wir alle miteinander kennen Beispiele, bei denen das wunderbar funktioniert. Wir wissen auch, dass ein größerer Teil der Menschen unsere sächsische Heimat doch wieder verlassen hat und eher in die westdeutschen Bundesländer gezogen ist. Deswegen ist ein ehrlicher, unverstellter Blick notwendig: Woran liegt das? Wie könnte es anders gemacht werden? Und es geht auch nur gemeinsam: wir – mit der kommunalen Ebene, der Wirtschaft und der Zivilgesellschaft in den Regionen. Ich finde, mit unserer Fachkräftestrategie, die wir vor einigen Jahren – auch mit den finanziellen Mittel im Haushalt – auf den Weg gebracht haben, sind wir auf dem Weg. Die Büros, die wir in verschiedenen wenigen Ländern geöffnet haben, zeigen auch, wie das gemacht werden muss. Jetzt muss es verzahnt werden. Ich wünsche mir, dass wir es noch etwas abrechenbarer machen und über die Anzahl der Menschen sprechen, die gekommen und auch geblieben sind, damit wir eine Koalition der Willigen mit der regionalen Wirtschaft haben. Es ist klar, dass es in aller Regel auch kleine Community-Bildungen geben muss, damit sich – auch junge – Menschen hier wohlfühlen. Das ist unsere Aufgabe. Wenn wir sehen, dass es bei DEHOGA – über 50 % der Auszubildenden kommen heute schon aus dem Ausland – wunderbar funktioniert, dann sehen wir auch, dass es in vielen anderen Branchen ebenso funktionieren kann. Erste Vizepräsidentin Ines Saborowski: Die Zeit reicht noch für eine kurze Frage und eine kurze Antwort, wenn Sie möchten, Frau Kollegin Stellbrink.

Protokoll ↗