landtag.sachsen.de ↗

Michael Kretschmer

17.09.2026 Sitzungen 8/34

Ich denke, dass wir die letzten zwölf – oder etwas mehr – Stunden den Diskurs betrieben haben. Hier ist nun einmal der Ort, an dem Diskurs stattfindet. Jeder und jede, der bzw. die dabei war und zugeschaut hat, wird sehen, dass jeder Abgeordnete im Sächsischen Landtag die gleichen Rechte und – wie finde ich – auch die gleichen Pflichten hat. Ich kann nur sagen: Die gleichen Rechte hat jeder. Wie man sich an die Pflichten hält, muss jeder selbst sehen. Diesen Diskurs pflegen wir als Sächsische Staatsregierung. Ich möchte es noch einmal sagen: Es geht nicht nur darum, etwas zu erklären oder zuzuhören, sondern darum, das aufzunehmen, was die Menschen und die vielen gesellschaftlichen Gruppen in unserem Land bewegt, um dann miteinander in einen Aushandlungsprozess zu gehen. Niemand kann für sich erwarten, dass sich sein Thema zu 100 % durchsetzt. Was wir jedoch erwarten können und was wir erleben müssen, ist, dass wir die Dinge miteinander aushandeln. Dies haben Sie nun mit den Debatten der letzten Stunden erlebt. Ich habe es zum Thema Wolf gesehen, und ich habe gehört, wie wir über die Elbe mit ganz offensichtlich sehr unterschiedlichen Interessen gesprochen haben. Hier war der Ort, an dem darüber gesprochen worden ist, und daraus folgt dann auch die Politik, folgt der Haushalt. Ich finde, Sachsen ist ein Land, in dem Demokratie wirklich gelebt wird. Wir arbeiten und denken nicht in Brandmauern, sondern in Lösungen für unsere sächsische Heimat. Erste Vizepräsidentin Ines Saborowski: Schönen Dank. – Für eine kurze Frage und eine kurze Antwort ist noch die Zeit. Herr Abg. Böhme am Saalmikrofon; bitte.

Protokoll ↗