Wolfram Günther
Ich hätte gern eine Frage gestellt, doch das war leider nicht möglich. Kollegin Pfeifer, hier werden Sachen aneinandergereiht. Es geht gerade um eine Staustufe an der Elbe auf tschechischer Seite. Es wurde nun mehrmals von Ihnen dargelegt, dass sich dadurch unsere Trinkwasserversorgung verbessern könnte. Ich hätte gerne den Erkenntnisgewinn, worin dabei der Zusammenhang besteht, wie diese Staustufe unsere Trinkwasserversorgung verbessern soll. Alle, die sich mit diesem Projekt beschäftigen, wissen nach meiner Kenntnis, dass aufgrund der mehreren Hundert Kilometer, die danach in Deutschland nicht vorhanden sind, keine bessere Schiffbarkeit auf der Elbe erreichbar ist. Sondern bei diesem Projekt geht es einzig und allein um das Bauprojekt als solches und darum, ein paar Hundert Millionen Euro dafür auszugeben. Dann haben ein paar Firmen daran verdient und hinterher ist ringsherum eigentlich alles so wie vorher – nur nicht besser, weil man den Elberaum mehr zerstört hat, und zwar dort, wo die Staustufe gebaut wurde. Doch die Probleme, die die Elbe hat, werden nicht verbessert. Vielleicht können Sie mir außerhalb des Protokolls irgendwann einmal erklären, was das mit der Trinkwasserversorgung in Dresden zu tun hat. Ich erfasse den Zusammenhang einfach nicht. (Beifall BÜNDNISGRÜNE – Daniela Pfeifer, CDU, und Timo Schreyer, AfD, stehen am Mikrofon.)
