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Simone Lang

SPD 16.09.2026 Sitzungen 8/33

Danke. – Die Kosten und der laufende Aufwand des Herdenschutzes dürfen nicht dazu führen, dass die Weidetierhaltung aus unserer Landwirtschaft verschwindet. Der Blick muss über Sachsen hinaus gehen. Der Wolf bewegt sich durch mehrere Länder. Der Erhaltungszustand wird auf Ebene der kontinentalen biografischen Regionen bewertet. Sachsen hat zur Erholung der Population einen ganz erheblichen Beitrag geleistet. Bei der künftigen Planung müssen deshalb die Gesamtpopulation, die Beiträge der einzelnen Länder und die Entwicklung bislang dicht besiedelter Lebensräume berücksichtigt werden. Sachsen darf nicht isoliert planen. Aber Sachsen darf auch nicht allein die Konfliktlast tragen. Der Antrag setzt bei einem Ausgleich an, Artenschutz mit Verantwortung, Herdenschutz mit Unterstützung und Entnahme dort, wo sie zur Lösung konkreter Schäden beiträgt. Wir werden die Erstellung des Managementplans und seine Umsetzung aufmerksam begleiten. Entscheidend ist, dass die Regelung auch im Vollzug funktioniert und das Umweltministerium nachsteuert, wenn es nicht so sein sollte. Ich danke Ihnen für Ihre Zustimmung. (Beifall SPD, CDU und Staatsregierung) Vierter Vizepräsident Albrecht Pallas: Wir hörten Frau Kollegin Lang, die den Entschließungsantrag der Fraktionen CDU, SPD und BSW eingebracht hat. Gibt es Aussprachebedarf zu dem Entschließungsantrag? – Ich sehe zunächst Kollegen Lange von der BSW-Fraktion.

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