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Heiko Gumprecht

AfD 16.09.2026 Sitzungen 8/33

Wohlstandslinke!) Wir sehen die Krise im Chemiedreieck, bei VW und nun auch im Medizinbereich: 19 000 Industriearbeitsplätze, die in den letzten Jahren verloren gegangen sind. Hier ist es nötig, eine Strategie zu erstellen, um Jobs zu retten und Perspektiven für bedrohte Standorte zu finden. Wir lösen die Probleme jedenfalls nicht, wenn wir Sachsen in eine Waffenschmiede umbauen. In einer Welt unsicherer Lieferketten müssen wir widerstandsfähig werden. Das ist auch eine Frage des Gesundheits- und Bevölkerungsschutzes und damit des öffentlichen Interesses. Selbst die Industrie- und Handelskammern schlagen mittlerweile eine aktive Wirtschaftspolitik vor, und zwar durch einen Investitionsfonds. Das ist eine Prüfung wert, Stichwort: Bitcoin-Prozess. Auch ohne diesen Geldsegen müssen wir Druck in Berlin und Brüssel machen, Fördermittel müssen aus späteren Gewinnen zurückfließen oder man agiert gleich mit öffentlicher Beteiligung. Wenn man aber im Erzgebirge oder in der Lausitz noch nicht einmal störungsfrei telefonieren kann, dann wird es schwierig mit strategischer Standortpolitik. Wer jetzt erst die Hausaufgaben erledigt, mit denen andere schon seit Jahren fertig sind, der hinkt hinterher. Wir freuen uns, dass der MP an der Seite der Beschäftigten und der Gewerkschaften steht. Den Satz merke ich mir. Wir wollen eine vorausschauende Wirtschaftspolitik, die niemanden zwingt, von der Hand in den Mund zu leben. Das wäre ohnehin unhygienisch, selbst mit Lingners Odol. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. (Beifall Die Linke, SPD und Staatsregierung)

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