Kay Ritter
Herr Präsident! Meine sehr geehrten Kolleginnen und Kollegen! Das Handwerk fragt nicht jeden Morgen, wer regiert. Das habe ich vorhin bereits ausgeführt. Das Handwerk fragt: Habe ich eine Perspektive? Finde ich Fachkräfte? Kann ich investieren? Kann ich meinen Betrieb erfolgreich in die Zukunft führen? Auf diese Fragen haben wir heute, glaube ich, eine Antwort gegeben. Ja, wir investieren. Ja, wir schaffen bessere Rahmenbedingungen, und ja, wir stehen an der Seite derjenigen, die mit ihrer Arbeit unseren Wohlstand schaffen. (Beifall CDU und Staatsregierung) Wer das Handwerk stärkt, stärkt Sachsen. Ich freue mich sehr, dass hier im Plenum selten so eine Einheit bestand, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden, wohl wissend, dass noch nicht alles Gold ist, was glänzt. Aber wir haben es auf den Weg gebracht, und ich möchte die Gelegenheit nutzen, mich an dieser Stelle bei Kollegin Schubert und ihrer Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN für das konstruktive Mitwirken an diesem gemeinsamen Antrag zu bedanken. Einen weiteren Dank richte ich an die Handwerkskammern in unserem Freistaat. Herr Prof. Scheibe, Sie haben vorhin abwertend gesagt: Also mit dem Ding bestehst du nicht mal eine Meisterprüfung. Entschuldigung, die Handwerkskammern haben hier tatkräftig mitgewirkt. Das waren ihre Wünsche, die wir hier auf den Punkt bringen. (Beifall CDU, BÜNDNISGRÜNE und Staatsregierung – Prof. Dr. Jörg Scheibe, BSW, steht am Mikrofon.) Vierter Vizepräsident Albrecht Pallas: Gestatten Sie eine Zwischenfrage?
