Sebastian Wippel
Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrte Kollegen Abgeordnete! Mahatma Gandhi hat einmal gesagt: „Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich […]“ (Albrecht Pallas, SPD: Geht’s 'ne Nummer kleiner?) Klarheit zu schaffen und die Richtung, wohin es geht, auszuloten, dann lassen Sie uns in die Diskussion im Ausschuss führen und das gemeinsam so ausrichten, dass wir am Ende sagen: „Das ist das Ziel, hinter das wir uns alle stellen können.“ Was die Planbarkeit und Verlässlichkeit anbelangt, müssen wir uns, glaube ich, auch im Rahmen des Haushaltes alle gemeinsam zusammensetzen und die Voraussetzungen dafür schaffen, dass das, was wir mit dem Strategieprozess erreichen wollen, möglich ist. Uns geht es nicht darum, einen Vorwand für Kürzungen zu finden. Wir wissen aber: Ein Weiter-so wird nicht funktionieren. Was wir auf gar keinen Fall wollen, ist, mit dem Rasenmäher über alles hinwegzugehen. Deshalb gilt es, Kultur zukunftsfähig zu machen und Prioritäten zu setzen – und das nicht aus unserer Sicht von oben, sondern auf Grundlage der Ratschläge und des Inputs, der aus der Kulturszene kommt. Das ist heute sehr deutlich geworden; dafür bedanke ich mich. Ich werbe nun dafür, diesen Antrag an den Ausschuss zu überweisen und uns dann zusammenzusetzen, um eine gemeinsame Position zu finden. Herzlichen Dank. (Beifall CDU, SPD und Staatsregierung)
