Barbara Klepsch
Die Themen, die in der sogenannten Sachsenspur stehen, sind natürlich zum Großteil Themen, die das Land selbst betreffen. Einige hatte ich angesprochen, andere könnte man noch hinzufügen, aber es gibt vor allem bei diesem einen großen Leitthema „Begegnung“ das Thema „Sachsen in Europa“. Anhand des Themas „Sachsen in Europa“ wird sich die Ausstellung vor allem dem europäischen Kontext, also diesem internationalen Kontext widmen. Das sind Themen, die sich in der Ausstellung wiederfinden, wie August der Starke sowie die enge Verbindung zu Polen. Auch das Thema Grenzregion sowie die Handelswege spielen eine große Rolle. Diese Themen werden dazu genutzt, um während der Landesausstellung, aber auch schon im Vorfeld die polnische und die tschechische Seite, also auch über Sachsen hinaus, einzubeziehen. Ich selbst werde im Mai noch bei den tschechischen Kollegen sein, bei der Tourismusministerin und dem Kulturminister. Ich werde im Juni in Niederschlesien sein, um genau diese Themen ein Stück mit anzusprechen und gemeinsam herauszuarbeiten, was man gemeinsam noch tun kann. Selbst Herr Striefler sagte, 10 % der Gäste auf Schloss Albrechtsburg sind bereits jetzt aus Tschechien oder aus Polen. Sein Ziel ist, dass durch die Landesausstellung noch mehr Besucher sowohl aus Tschechien als auch aus Polen kommen. Das Thema Internationalität spielt sowohl im Bereich der Landesausstellung selbst als auch im Vorfeld eine bedeutende Rolle. Wir wollen natürlich nach innen wirken, es ist jedoch auch eine große Chance, Sachsen nach außen deutlich sichtbarer zu machen. Zweiter Vizepräsident André Wendt: Vielen Dank. Die nächste Frage von Herrn Dulig; bitte.
