Barbara Klepsch
Selbstverständlich sind die Erfahrungen eingeflossen. Die sind einerseits organisatorischer Art. Wir haben, wie gesagt, eine interministerielle Arbeitsgruppe, ein Kuratorium, was uns wieder begleitet, wir haben den wissenschaftlichen Beirat. Dort sitzt auch jemand, der die vorhergehenden Landesausstellung mit organisiert hat. Andererseits geht es uns auch weiter um das Inhaltliche. Was hat die letzte Ausstellung, wenn wir an Zwickau denken, denn gezeigt? Die Region war mit eingebunden, was ich als sehr gut empfunden habe. Aber wenn die dafür gebaute Halle in Zwickau nach der Landesausstellung keine weitere Nutzung hat, dann war das ein Ergebnis, wozu wir gesagt haben, das darf bei der nächsten Landesausstellung nicht passieren. Der Burgberg selbst, Schloss Albrechtsburg, wird quasi mit dieser Landesausstellung auch die Dauerausstellung fortführen. Einige Objekte, natürlich nicht alle, werden weiter vor Ort bleiben. Es wird jetzt schon geschaut, wie dort eine Langfristigkeit weiter bestehen kann. Aus Erfahrung aus der letzten Landesausstellung wollen wir frühzeitig die Schulen mit einbinden. Bereits mit dem nächsten Schuljahr soll ganz stark mit den Schulen gearbeitet werden auf dem Weg zu 2029. Und so fließen lauter positive Erfahrungen aus den letzten Landesausstellungen mit ein. Aber auch die eine oder andere Erfahrung, die vielleicht nicht ganz so gut war, wird man bei der nächsten Landesausstellung versuchen besser zu machen. Es werden regionale Geschichten erzählt werden, die im Vorfeld immer wieder stark die Verbindung zu den Regionen herstellen. Es soll bereits im Vorfeld ein festes Netz entstehen, um 2029 letztlich die Landesausstellung in Meißen gut erleben zu können. Zweiter Vizepräsident André Wendt: Vielen Dank, Frau Staatsministerin. Wir kommen jetzt zur AfD-Fraktion. Kollege Kirste stellt die erste Frage. Bitte schön.
