Roberto Kuhnert
Brandenburg hat er doch gesagt!) – Warten Sie mal, ich nehme erst einmal diese beiden Länder, und dann können wir auch Rheinland-Pfalz machen. – Wir haben in Brandenburg viele freie Flächen, auf denen wenige Menschen wohnen. Noch interessanter wird es in Mecklenburg-Vorpommern. In Sachsen haben wir eine andere Topografie und eine andere Besiedlung. Den Vergleich über die Anzahl der Windenergieanlagen zu ziehen, halte ich also für etwas abenteuerlich. Ich hatte schon einmal den Hinweis gegeben: Es wird immer gesagt, wir bräuchten die großen Leitungen, den SuedLink von Schleswig-Holstein runter nach Bayern. Wozu eigentlich? Die Firmen können doch hochgehen und oben produzieren – kürzerer Weg, damit sparen wir uns den ganzen Ausbau. Wie wäre es damit? Energie erzeugen, Energie sofort verbrauchen – das ist ein bisschen provokativ gegenüber Herrn Söder, aber im Endeffekt wäre das die beste Lösung. Wir müssen nun einen Zeitraum fassen, für den wir festlegen, wie wir über die nächsten Jahre kommen. Es geht nicht darum, ob wir irgendwann einmal Kernfusion haben, dann ganz dicke dabei sind und sagen können: Gut, wir haben das Energieproblem gelöst. – Wir müssen einen Pfad finden, der realistisch ist, wenn es darum geht, preiswerten Strom – nicht nur Strom, sondern auch Wärmeenergie usw. usf. – bereitzustellen, (Staatsminister Dirk Panter: Genau!) damit wir nicht nur Nachteile haben und ins Hintertreffen geraten. Darin muss ich Herrn Böhme recht geben – es ist so –: Wir sind abhängig von anderen Ländern. (Staatsminister Dirk Panter: Genau!) Werter Herr Panter, wir schließen Handelsverträge mit Ländern ab, bei denen ich wirklich sagen muss: Wenn das der Maßstab ist, dann müssen wir uns eine ganze Menge Handelsverträge sparen. Das muss man der Ehrlichkeit halber sagen. Deshalb: Wenn es uns an den Kragen geht – wir bekommen aus Norwegen jetzt um die 50 % der Gaslieferungen, die wir in Deutschland brauchen, vorher hatten wir sie aus Russland. Das ist jetzt etwas verschoben worden. Es ist okay, dass die liefern können, aber wir wissen nicht, ob das ewig hält. Das heißt, wir müssen uns Gedanken darüber machen, wie wir über die Zeit kommen. Das, was wir haben, ist tatsächlich noch Braunkohle. Darüber können wir verfügen. Auch wir sagen, wir möchten natürlich nicht unbedingt – wenn ich meine Kollegen aus dem Wahlkreis frage – weitere Dörfer wegbaggern. Schön ist das nicht. Es gibt dort auch Leute, die daran hängen. Alles klar. (Valentin Lippmann, BÜNDNISGRÜNE: Ach! –
