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Roberto Kuhnert

AfD 13.05.2026 Sitzungen 8/29

Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! Bereits im März dieses Jahres kam es während geplanter Projekttage an der Oberschule Dr. Marja Grollmuß in Schleife zu einem unglaublichen Zwischenfall. Eine 9. Klasse wurde vom Schulleiter mit sogenannten nonbinären Aktivisten der Sozialistischen Jugend Deutschlands „Die Falken“ allein gelassen. Keine Lehrkraft der Schule beaufsichtigte das Treiben. Deshalb konnten sozialistische Aktivisten, die nicht einmal wissen, welchen Geschlechts sie sind, ihre widerlichen und antidemokratischen Inhalte verbreiten. Bereits deren Auftreten und Erscheinungsbild – das ist einer der Hauptvorwürfe der Eltern – hätten den Schulleiter nachdenklich stimmen müssen. (Zuruf Gerald Eisenblätter, SPD) Das ganze Projekt startete mit der Vorgabe, dass jeder Schüler nicht mehr seinen Namen sagen, sondern sich nonbinäre Pronomen geben sollte. Als eine Schülerin das ablehnte und offen erklärte, dies nicht zu tun, wurde ihr in bissiger Art erklärt, dass das kein Stunde Geschützter Raum Schule? durch externe Aktivisten! Fraktion AfD Raubbau am Sozialstaat – vor Kahlschlag schützen! Fraktion BSW Sachsen bei der Energiewende seiner Strategie umsteuern muss Fraktion SPD Wir kommen nun zu Debatte Schule? Keine übergriffige externe Aktivisten! Fraktion AfD Wunder sei in dieser Naziregion. Im Weiteren betrieb man eine aus unserer Sicht unfassbare Indoktrination, sowohl im sexuellen als auch im politischen Bereich. Es wurde gezielt pornografisches Material ausgelegt und entsprechend thematisiert, das sexuelle Handlungen wie Oral- und Analverkehr zwischen Männern zeigte. Politisch motivierte Inhalte mit der Aufschrift „FCK AfD“ wurden verteilt und sollten als Grundlage für das Verbreiten linksradikaler Inhalte dienen. An dieser Stelle gilt den klug handelnden Schülern dieser 9. Klasse besonderer Dank, weil sie geistesgegenwärtig Beweismittel sicherten und dies ihren Eltern mitteilten. (Beifall AfD) Das daraufhin eingelegte Veto führte dazu, dass dieses fragwürdige Projekt sofort abgebrochen wurde. Dies geschah aber nicht aus dem Grund, dass der Schulleiter sich entsetzt über die Inhalte der Projekte zeigte, (Zuruf Juliane Nagel, Die Linke) sondern es war vielmehr der Tatsache geschuldet, kalte Füße bekommen zu haben. Es wurde wiederholt der Mantel des Schweigens über den Fall gelegt – immer in der Hoffnung, dass nichts öffentlich wird –, so wie über die von uns angeprangerten Fälle, die es aktuell gibt und in der Vergangenheit zu Hunderten gegeben hat. (Zuruf Juliane Nagel, Die Linke) Somit erübrigt sich die Frage, (Gerald Eisenblätter, SPD: So ein Quatsch!) ob dieses nun öffentlich gewordene Vorkommnis ein Einzelfall sei. Mitnichten, denn wie sich im Lauf der folgenden Wochen herausstellte, ist es nur die Spitze des Eisbergs. Es ist den Eltern zu danken, die den Mut aufbrachten, den Weg an die Öffentlichkeit zu gehen. Die Mitteilung an ein Mitglied des Bundestags, Herrn Chrupalla, brachte endlich den Stein ins Rollen. Medien, die ihren klaren journalistischen Auftrag noch kennen und leben, haben ihre Funktion als vierte Gewalt wahrgenommen und die breite Öffentlichkeit informiert und aufgeklärt. Es darf nicht unerwähnt bleiben, dass recht schnell versucht wurde, sowohl eine Bagatellisierung der Sache als auch eine Täter-Opfer-Umkehr in den öffentlichen Raum zu stellen – beginnend bei einem CDU-Bürgermeister, der der AfD vor Ort unterstellte, die Sache aufzubauschen. (Juliane Nagel, Die Linke: Da hat er doch recht! –

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