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Timo Schreyer

AfD 12.05.2026 Sitzungen 8/28

Ja, Herr Homann, Sie haben mein Anliegen nicht verstanden. Es gibt schon genug Doppelstrukturen, wissen Sie? Wir brauchen das nicht. Es gibt das Onlineportal „Make it in Germany“, das ist ein fester Bestandteil der Bundesregierung zur Steigerung der Fachkräfteeinwanderung. Seit Juni 2012 informiert „Make it in Germany“ Fachkräfte aus dem Ausland über das Arbeiten und Leben in Deutschland. Seit November 2018 ist das gemeinsame Dachportal der Bundesregierung zur Information von Fachkräften aus dem Ausland gedacht. Für die Unionsbürger gibt es darüber hinaus das EURES-Portal. Hier können Unionsbürger ihre Bewerbung hochladen und europaweit nach Stellen suchen. Das ist das Kooperationsnetz der Europäischen Kommission, der öffentlichen Arbeitsverwaltung der EWRMitgliedsstaaten, zu der die Schweiz und andere Partnerorganisationen gehören. Rund Tausend Berater unterstützen alle Bürger, die vom Recht auf Freizügigkeit Gebrauch machen möchten und helfen Arbeitgebern bei der Vermittlung entsprechender Arbeitskräfte. Das sind nur einige der Angebote, die es gibt. Deswegen wollen wir das auflösen, verstehen Sie? Ich habe es Ihnen noch einmal nähergebracht, dass man das braucht, aber es gibt sie schon als Strukturen. Sie wollen es unbedingt behalten. Wir sind nicht gegen eine Fachkräfteeinwanderung, aber bei der jetzigen ansteigenden Arbeitslosigkeit, die sich ja noch ausweiten wird, frage ich mich nach dem Sinn. Vierter Vizepräsident Albrecht Pallas: Das war die Kurzintervention von Herrn Kollegen Schreyer auf den Redebeitrag von Herrn Homann, der an Mikrofon 3 darauf reagieren möchte. Bitte, Herr Kollege.

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