Petra Köpping
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Meine sehr geehrten Damen und Herren Abgeordneten! Ich bin sehr dankbar dafür, dass es diese Debatte heute, am Internationalen Tag der Pflege, gibt. Dafür möchte ich mich ganz herzlich bedanken. Ich finde außerdem, dass die Diskussion, die wir gerade geführt haben, eine sehr sachliche und sehr gute Diskussion war – vor allem, weil wir drei Expertinnen dabeihaben, die aus der Praxis kommen. Einen herzlichen Dank dafür. Am 12. Mai steht vor allem die professionelle Pflege im Zentrum der Aufmerksamkeit und darf auf gar keinen Fall vergessen werden, genauso wenig wie, dass der größte Teil der Pflege in Deutschland durch An- und Zugehörige geleistet wird. Die Zahlen, wie viele zu Pflegende es in Sachsen gibt, hat Frau Lang vorhin genannt: 314 000 Menschen. Ich bin etwas stutzig geworden, liebe Frau Dietz. Sie haben gesagt, 400 Euro pro Angehörige in der Pflege soll es geben. Haben Sie mal berechnet, was das bedeutet? (Mike Moncsek, AfD: Egal, zu wenig!) Das bedeutet 1,4 Milliarden Euro für den sächsischen Haushalt. – Das ist nicht egal, das ist eine Zahl. (Mike Moncsek, AfD: Die sind ja gut angelegt! –
