Simone Lang
Vielen Dank. Wir springen noch einmal und kommen jetzt zum Thema Photovoltaik im Wald. Wie bewertet das Staatsministerium die aktuelle Diskussion auf Bundesebene zur Weiterentwicklung des EEG in Bezug auf Photovoltaik im Wald, wozu wir im Landtag bereits eine Anhörung hatten? Welche Positionen bzw. Initiativen bringt der Freistaat dazu ein, um eine rechtssichere und nachhaltige Lösung zu forcieren? – Danke schön. Georg-Ludwig von Breitenbuch, Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft: Ich bin intensiv dabei, dieses Thema zu beerdigen. PV im Wald ist völlig verrückt. Wir haben eine Waldfläche, die wir zum Leben brauchen, für den Sauerstoff auf dieser Erde. Man hat es zugelassen, dass diese Fläche gerodet werden kann oder nicht wieder bewaldet wird und man eine PV-Anlage daraufstellt. Ich halte das für völlig verrückt. Wir haben auf allen Kanälen, die uns zur Verfügung standen, versucht, dieses Thema zu beerdigen. Das liegt nun in Berlin. Frau Reiche muss es jetzt abhaken, und dann, hoffe ich, ist das Thema wirklich durch; denn es war nicht sachgerecht und überzogen formuliert, gerade in seiner Priorisierung. Das ist, glaube ich, in der letzten Legislatur im Enthusiasmus damals durchgerutscht. Man kann Dinge falsch machen, aber dann muss es korrigiert werden. Das haben wir nun mit höchster Akribie versucht. Auf dem CDU-Parteitag habe ich mich selbst dafür eingesetzt, dass wir damit vorwärts und relativ schnell nach Berlin kommen. Ich hoffe, hinter dieses Thema wird jetzt ein Haken gemacht und es passiert dann einfach nicht mehr. (Beifall CDU) Erste Vizepräsidentin Ines Saborowski: Es wäre noch eine Minute übrig. – Vielen Dank. Dann geht die Fragemöglichkeit weiter zur Fraktion BÜNDNISGRÜNE. An Saalmikrofon 3 spricht Herr Kollege Günther; bitte.
