Arthur Österle
Jawoll. Meine Frage wurde gerade in Teilen beantwortet. Nichtsdestotrotz: Aus welchen forstpolitischen Erwägungen heraus werden Neugründungen von Kleinstzusammenschlüssen durch Einmalzahlungen gefördert, während die Unterstützung und Konsolidierung bereits bestehender größerer Forstbetriebsgemeinschaften im selben Einzugsgebiet als eher zurückhaltend wahrgenommen werden? Georg-Ludwig von Breitenbuch, Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft: Na ja, wir haben schon gesagt: Wenn sich jemand entwickelt, wollen wir das fördern – aber auslaufend. Das Ziel ist, dass so eine Forstbetriebsgemeinschaft den Ehrgeiz hat, aus der Dauerförderung, die am Anfang unterstützend und hilfreich ist, herauszukommen, um auf eigenen Füßen zu stehen. Ich denke, es ist für jeden Geschäftsführer wichtig, dass er auf seiner eigenen Grundlage wirtschaften kann, Kollege Österle, und nicht abhängig von Staatsentscheidungen ist, wenn der Staat sagt, wir haben weniger Geld. Ich finde es schon richtig, dass das Ziel ausgesprochen ist. Deshalb ist diese Förderung, gerade am Anfang, richtig. Das andere ist diese Dauerförderung, die wir gerade besprochen haben. Bisher gibt es zwei Wege; ich halte den ersten für richtig. Trotzdem müssen wir überdenken: Wie kann man so etwas an manchen weißen Stellen im Land entwickeln? In einer Treppe, die in der Förderung abwärts führt, liegt auch ein gewisser Ehrgeiz. Aber sie müssen auch Leute haben, die es umsetzen. Das Thema ist immer: Wer setzt den Hut auf? Erste Vizepräsidentin Ines Saborowski: Die Zeit reicht noch aus für eine dritte Frage, wenn Sie denn möchten, Herr Österle. An Mikrofon 7, bitte.
