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Arthur Österle

AfD 26.03.2026 Sitzungen 8/27

Sehr geehrter Frau Präsidentin! Sehr geehrter Herr von Breitenbuch, das Hauptthema sind die forstbetrieblichen Zusammenschlüsse. Ich erspare mir aufgrund der Kürze der Zeit die Einführung und komme direkt zu den Fragen. Nach welchen objektiven Kriterien und mit welchen konkreten Zielstellungen gestaltet der Sachsenforst die Zusammenarbeit, Beratung und Förderung von Forstbetriebsgemeinschaften, um eine neutrale und gleichberechtigte Behandlung sicherzustellen? Und wie wird dabei die Rolle vollständig unabhängiger Zusammenschlüsse bewertet? Georg-Ludwig von Breitenbuch, Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft: Wir haben eine sehr unterschiedliche Verteilung von Wald im Land. Wir haben auch eine unterschiedliche Verteilung von Strukturen, also wem der Wald im Land gehört. Außerdem haben wir eine unterschiedliche Verteilung von Forstbetriebsgemeinschaften im Land. Ich selbst hatte und habe persönlich mit Forstbetriebsgemeinschaften zu tun. Insofern ist es mir ein Herzensanliegen, dass diese funktionieren und gestärkt werden. Wir haben zurzeit die Schwierigkeit, dass die bisherige Förderung über den Holzverkauf gelaufen ist. Dort gab es diesen Zuschuss. Das ist ein Problem, da durch die letzten Jahre – nach dem Aufräumen aus den trockenen Jahren, aus den Käfer-Jahren – diese Holzmengen nicht mehr da sind und wir die FBGs auf eine neue Finanzierungsgrundlage stellen müssen. Wir sind im Ministerium und mit dem Sachsenforst bei der Arbeit, um hierfür Lösungen zu finden. Wir haben das Interesse, dass wir sehr genau überlegen, was der Freistaat und der Sachsenforst in den Landschaften, die von der Forststruktur her sehr unterschiedlich sind, noch tun sollen. Wo kann man den Forstbetriebsgemeinschaften noch mehr Aufgaben geben, damit sie nach vorne arbeiten können? Ich habe großes Interesse daran, dass wir im Land bei den unterschiedlichen Strukturen – – Wie gesagt, in Ostsachsen haben wir eigentlich gar keinen Staatswald, doch im Erzgebirge haben wir an manchen Stellen ausschließlich Staatswald. Insofern ist das regional wirklich sehr unterschiedlich zu betrachten. Es liegt natürlich immer auch an den Menschen, die dann eine Forstbetriebsgemeinschaft ins Leben rufen oder weiterentwickeln wollen. Wir haben hierbei teilweise ein Personalproblem, weil wir diese geeigneten Menschen, die entsprechende Erfolge brauchen, immer wieder finden müssen. Dass es sehr unterschiedlich ist, haben wir im Blick. Ich bin ein großer Freund von Forstbetriebsgemeinschaften und hoffe sehr, dass wir für diese etwas erreichen können. Erste Vizepräsidentin Ines Saborowski: Schönen Dank. Es gibt eine zweite Frage am Saalmikrofon 7. Kollege Österle, bitte.

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